A-Jugend steigerte sich kontinuierlich -

Die SG Jungs klopften kräftig an die Tür zur Handball Jugendbundesliga. In ihren Spielen auf DHB Ebene, gegen mittlerweile nur noch hochwertige Gegner, wurde immer wieder auf Messers Schneide gekämpft. Jedes der Spiele hätte ebenso mit einem Sieg ausgehen können, auch gegen den späteren Turniersieger TV Bittenfeld aus dem Württembergischen, wurde in den letzten Minuten nochmals kräftig Paroli geboten.

Der Favorit Meißenheim kam im ersten Spiel gleich zu Beginn zu einem schnellen 2 Tore Vorsprung.  Jedoch kämpften sich die SG Jungs danach richtig ins Spiel und schafften zur Halbzeit einen 1 Tore Vorsprung. Mit zwei unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen in der Mitte der zweiten Halbzeit wurde das Spiel der SG Jungs, die ihr bestmögliches Handballspiel zeigten, gestört und kam auch zum Stocken. In dieser Phase von Unkonzentriertheiten schlichen sich kleine Fehler ein, die schnell bestraft wurden. Die Versuche sich aus diesem Loch heraus zu kämpfen wurden nochmals von unparteiischer Seite gestört, indem eine 2 Minuten Strafe für falsches Wechseln vom Zeitnehmertisch initiiert wurde. Schade, hier hätte man sich von Seiten der SG zunächst eine Ermahnung erhofft, anstatt gleich die Härteste der möglichen Bestrafungen. Der Favorit ist gestrauchelt, hat aber dann Schlussendlich gewonnen. SG Meißenheim - SG Köndringen/Teningen 21:17 (10:11)

Gegen den TV Bittenfeld, der wie Meißenheim vergangenes Jahr bereits in der Jugendbundesliga spielte, erhofften sich die SG Jungs nach der guten Leistung im ersten Spiel doch etwas Zählbares. Ein Blitzstart der Bittenfelder verblüffte unsere Jungs, innerhalb der ersten Minuten musste ein 5 Tore Rückstand hingenommen werden, der sich im Wesentlichen nicht mehr veränderte. Über die taktische Variante des 7ten Feldspielers, konnte zwar gegen Ende des Spieles die SG Jungs nochmals auf zwei Tore verkürzen, aber Bittenfeld fand dann wieder die richtige Antwort und erhöhte wiederum auf vier Tore Unterschied.  Der Sieg der Bittenfelder geht in Ordnung, es war die beste Mannschaft des Tages, die sich darüber hinaus zu steigern wusste. Nicht unerwähnt bleiben sollte hier auch die semiprofessionellen Rahmenbedingungen des Nachwuchses des Bundesligisten aus Stuttgart, die bereits heute sieben Trainingseinheiten in der Woche absolvieren. SG Köndringen/Teningen-TV Bittenfeld 17:21 (6:11)

Der Showdown des Tages für die Jungs der SG war nun das Spiel gegen den VfL Günzburg. Große Handballtradition schwingt mit bei diesem Namen, so war Günzburg in den 80er Jahren Bundesligist und sogar im DHB-Pokalfinale. Ein Sieg musste gegen den Erstplatzierten aus der bayrischen Vorqualifikation her, wenn man den Traum der Jugendbundesliga noch weiterträumen wollte. Für die Günzburger Jungs stand nicht gerade weniger auf dem Spiel, allerdings würde ihnen ein Unentschieden reichen, da ihr Torverhältnis etwas besser war. In der ersten Halbzeit sah man ein Kopf-an-Kopf- Rennen, ein 10:10 Halbzeitstand war die logische Konsequenz. Nach einigen Minuten der zweiten Halbzeit konnte sich Günzburg mit zwei Toren leicht absetzen. Von der Bank wurde die Taktik verändert, über den siebten Feldspieler bis hin zur Manndeckung des wichtigsten Angreifers wurde diese variiert, der Abstand wurde dadurch leider nicht geringer, erhöhte sich sogar bis auf vier Tore. War der Kräfteverschleiß doch zu hoch? Die Jungs mussten nochmals an und über ihre Grenzen gehen, an diesem langen Turniertag und wurden dann doch zwischenzeitlich belohnt. Aufopferungsvoll kämpfend erreichten sie kurz vor Schluss beim 20:20 den Ausgleich. Klar war nun, einige wenige Aktionen würden die Entscheidung bringen, eine herausragende Torwartparade, ein Angriffsfehler der Gegner, die Hoffnung bestand – sie wurde jedoch nicht erfüllt. Die Günzburger machten ihr Tor und damit alles klar. Gut gekämpft, alles gegeben, den Handballgott leider nicht auf der eigenen Seite gehabt, könnte man als Resumee ziehen. SG Köndringen/Teningen - VfL Günzburg 20:21 (10:10)

Trotz erreichen der DHB-Qualifikationsrunde gibt es das Reglement des Südbadischen Handballverbandes nicht her, dass damit die Qualifikation zur Südbadenliga erreicht wurde. Deshalb mussten unsere Jungs bereits am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) nochmals in der Jahnhalle in Teningen ran, um alles klarmachen. Der Gegner kam aus Gaggenau und wurde in einem einseitigen Spiel mit 33:25 besiegt. Damit startet die A-Jugend in der höchsten Verbandsliga und darf sich nun auf ein paar handballfreie Tage freuen.

Die Spieler:  Tor: Nikolaj Paluch, Vincent Lutz - Feldspieler: Felix Weise (5/1), Paul Blank (10), Max Kunkler(7), Daniel Fahrländer(25/13), David Voßler, David Holletschek, Tom Lebrecht (1), Luca Martin (4), Oli Bührer, Karl-Anton Keune, David Kammerer (1) - Verletzt: Colin Fischer, Nils Boutes, Justin Preg

Bericht: Heinz Blank

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