Verein

Im Herzen des Breisgaus, nahe von Freiburg, im Drei-Länder-Eck gelegen, unweit von Frankreich und der Schweiz liegt Teningen.

 

Teningen ist ein Ort mit etwa 11.700 Einwohnern, der 1975 im Rahmen der damals durchgeführten Verwaltungsreform aus den Ortsteilen Teningen, Köndringen mit Landeck, Nimburg mit Bottingen sowie mit Heimbach, entstand.

 

Am 30. Juli 1972 wurde ein weiterer Vertrag unterschrieben. Den politischen Bemühungen eilten die sportlichen wieder einmal voraus. Der TuS Teningen und der TV Köndringen entschlossen sich, ihre Handballabteilungen zusammen zu schließen. Da erst im Mai diesen Jahres vom Deutschen Handball-Bund die Gründung von Spielgemeinschaften genehmigt wurde, darf sich die SG Köndringen/Teningen zu den ältesten bundesdeutschen Spielgemeinschaften zählen!

 

Auch die Erfolge stellten sich sehr bald ein.

Zwischen 1972 und 1977 errang die 1. Mannschaft zwei Mal die Oberliga-Meisterschaft, unterlag aber jeweils knapp in den Relegationsspielen um den Regionalliga-Aufstieg. Bis dahin war die Oberliga dritthöchste Klasse im Deutschen Handball!

 

In der Saison 1980/81 klappte es dann endlich mit dem ersehnten Aufstieg. Die "Gelb-Schwarzen" errangen die Meisterschaft und gewannen zudem erstmals den Südbadischen Vereinspokal.

Das man erneut in der Drittklassigkeit spielte, lag an der Einführung der Zweiten Handball-Bundesliga durch den DHB. Doch auch hier spielte man eine gute Rolle. 1985 bezwang man den heutigen Erstligisten VfL Pfullingen deutlich im Finale um die Süddeutsche Meisterschaft.

 

In der Saison 1985/86 gelang sogar die Meisterschaft in der Regionalliga! In der Süd-Gruppe der Zweiten Bundesliga konnte man sich allerdings nicht halten und musste den Weg zurück in die Regionalliga antreten. Sicherlich war hier auch der Weggang des späteren National-Torhüters Jürgen Brandstaeter (beendete 1997/98 beim VfL Gummersbach seine Profi-Karriere) mit entscheidend.

 

In den Spielzeiten 1988/99 und 1994/95 wurde jeweils das Achtelfinale des DHB-Pokals erreicht. Unter den letzten 16 Teams aus ganz Deutschland wurde die Luft recht dünn. Doch bei den Niederlagen gegen Erstligisten zog man sich gut aus der Affäre. Das 18:20 in Milbertshofen und das 19:24 gegen Gummersbach sorgten allerorts für Aufhorchen und Beachtung.

 

Seit der Spielzeit 1999/2000 sind die Breisgauer im Besitz des Südbadischen Vereinspokals. Fünf Mal in Serie konnte die Truppe von Wolfgang Ehrler den Pokal an die Elz bringen. Doch auch in der Punkterunde tat sich einiges!

 

In Folge der Deutschen Wiedervereinigung wurden die Regionalligen in verschiedene Gruppen unterteilt.

Da diese Aufsplittung ab der Saison 2000/2001 wieder aufgehoben wurde, kam es im Jahr zuvor eine verschärfte Abstiegsregelung. Dieser fiel auch die SG Köndringen/Teningen, gemeinsam mit fast der halben Liga, zum Opfer.

 

Doch in der neu gegründeten Baden-Württemberg-Oberliga fand man sich sehr gut zu Recht und erreichte auf Anhieb die Meisterschaft und über eine Relegation mit den Meistern aus Bayern und Sachsen die Rückkehr in die Regionalliga. Knappe und unglückliche Niederlagen führten jedoch gleich wieder zurück ins Landes-Oberhaus. Mit einer stark verjüngten Truppe schaffte man aber erneut die sofortige Rückkehr in die Südstaffel der Regionalliga.

 

Seither gehört der Verein wieder der dritthöchsten Spielklasse an, wo man in der Saison 2008/2009 die 25jährige Zugehörigkeit feiern durfte. Bundesweit findet sich keine andere Mannschaft, die so lange in dieser Liga spielte!