Interview mit Jonathan Fischer

Wir starten in die neue Woche mit dem Interview von Jonathan Fischer

Duner Bikel: Hey Jonathan, wie geht es dir momentan?

Jonathan: Mir geht es momentan sehr gut. Ich wohne zurzeit der Corona-Pause bei meinen Eltern. Ich halte mich mit Christoph Baumann sehr fit. Morgens machen wir eine Ausdauereinheit und am Abend ist dann eine Krafteinheit dran. In dieser Zeit kann ich sehr gut an meinen Baustellen arbeiten, für dass ich sonst wenig Zeit hatte. Alles in allem ist es für meine körperliche Fitness sehr gut im Moment.

Duner Bikel: Wo hast du bisher gespielt/wo spielst du derzeit?

Jonathan: Meine Kariere begann schon sehr früh im Kindesalter beim HTV Meißenheim, jedoch habe ich mich damals für Fußball entschieden und bis 14 unter anderem für Meißenheim und Ichenheim gespielt. Mit 14 kam ich dann zur Besinnung und kehrte dem Fußball den Rücken. Nach einem Jahr bei der SG Meißenheim/Nonnenweier wechselte ich nach Altenheim. Dort spielte ich zwei Jahre lang B-Jugend und anschließend A-Jugend Bundesliga und „aktiv“ bei den Herren 1. In meinem ersten Jahr als Aktiver, wechselte ich zur SG Köndringen/Teningen. Nach zwei Jahren zog es mich in die erste Bundesliga zur SG BBM Bietigheim, bei der ich noch immer aktiv bin.

Duner Bikel: Was war dein bisher größtes Erlebnis im Handballsport?

Jonathan: Ich hatte viele schöne Erlebnisse, jedoch war das Highlight der Aufstieg in die Bundesliga. Obwohl ich mit Doppelspielrecht nur an 9 Spielen teilgenommen habe, war es trotzdem ein wahnsinnig großartiges Erlebnis. Das bis dato beste Spiel war das Entscheidungsspiel gegen Gummersbach letztes Jahr. Es ging nicht gut für uns aus. Trotzdem war es das beste Erlebnis. Ein Spiel mit so viel Emotionen und sehr viel Spannung.

Duner Bikel: Wenn du zurückdenkst an deine Zeit bei der SG-Familie, was ist dir positiv in Erinnerung geblieben?

Jonathan: Positiv war natürliche meine persönliche Entwicklung. Es war positiv, dass ich schon in meinen ersten zwei aktiven Herrenjahren so viel Verantwortung übernehmen musste. Das war sehr gut für mich. Natürlich auch die neuen Freundschaften die ich geschlossen habe.

Duner Bikel: Als Sportler fungiert man auch automatisch als Vorbild für die jüngere Handballwelt. Welche Tipps kannst du den Kindern und Jugendlichen, die dem Handballsport nachgehen, geben?

Jonathan: (lacht) Ich glaube man sollte mich besser nicht als Vorbild haben. Jedoch ist es immer wichtig dran zu glauben und vor allem mit Spaß an der Sache dran zu bleiben. Ich wäre nie so weit gekommen, hätte ich nicht so viel Freude und Spaß gehabt. Wichtig ist auch, nicht immer mit dem Strom zu schwimmen. Persönlichkeiten werden viel mehr gesucht, als Spieler, die immer nur das gleiche machen wie alle anderen.

Duner Bikel: Was zeichnet dich in deinem privaten Umfeld aus/welchen Hobbies und Freizeitaktivitäten gehst du nach, fernab vom Handball?

Jonathan: Ich glaube ich bin ein Mensch, der einfach sein Leben lebt und es genießt. Ich mache viel mit Freunden. Spiele nebenher Tennis und Playstation. Seit Neustem habe ich das Rennradfahren für mich entdeckt. In der aktuellen Situation findet man viele neue Beschäftigungen.

Duner Bikel: Hast du noch Kontakt zu ehemaligen SG- Spielern, mit denen du damals zusammen gespielt hast?

Jonathan: Klar, gerade mit den Spielern aus Meißenheim, Pascal Fleig, Alexander Velz und Dennis Ammel, sie gehören zu meinem engsten Freundeskreis. Sonst auch noch mit Dino und Tscherner mit dem ich viele lustigen Momente in Teningen hatte. Es ist auch immer wieder schön gewesen, gegen ehemaligen Spieler wie Pascal Bührer bei den Eulen zu spielen. Ich habe mich eigentlich so gut wie mit allen verstanden.

Duner Bikel: Abschlussworte an die SG:

Jonathan: Ich wünsche der SG und vor allem meinem alten und jetzt neuen Trainer der SG Michael Schilling alles Gute für die Zukunft. Es ist wichtig für die komplette Südbadische Region, höherklassigen Handball zu bieten, sodass man auch leichter Spieler halten kann und man sich in der Region etwas aufbauen kann. In Teningen sind diese Voraussetzungen gut gegeben, deshalb hoffe ich, dass die SG schnell wieder aufsteigen kann.

Duner Bikel: Vielen Dank das du dir Zeit genommen hast, für das Interview. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder. Bleib gesund!

 

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