Interview mit Martin Valo

Weiter gehts mit dem Interview unseres ehemaligen Spielers Martin Valo

Martin Valo, Spieler bei der SG Köndringen-Teningen 2009/2010 und 2010/2011

Duner Bikel: Hallo Martin, wie geht es dir in der aktuellen Zeit?

Martin: Danke der Nachfrage. Es geht mir gut.

Duner Bikel: Du hast bei uns gespielt von 2009 bis 2011. Welche Eindrücke sind dir noch in Erinnerung?

Martin: Es war eine sehr schöne Erfahrung. Es hat alles gestimmt. Die Zeit in Teningen ist mir in guter Erinnerung. Wenn ich mich recht erinnere haben wir damals auch 2 Mal den SHV-Pokal gewonnen. Außerdem erinnere ich mich an das DHB-Pokalspiel gegen Gummersbach mit sehr vielen Zuschauern und einem tollen Spiel.

Duner Bikel: Gibt es noch Kontakte zur SG-Familie?

Martin: Ja, ich sehe immer wieder Markus (Anm. Keune) in den Hallen. Zuletzt vor einigen Wochen – er und ich als Betreuer von Jugendmannschaften. Außerdem habe ich zu Ole Andersen Kontakt.

Duner Bikel: Du hast, bevor du zu uns gekommen bist, auch jahrelang in der 1. und 2. Deutschen Bundesliga-Liga und in Frankreich Handball gespielt. Bei welchem Verein und was sind deine größten Momente gewesen?

Martin: Ich habe 11 Jahre beim TV Willstät gespielt. Zunächst 3 Jahre in der 1. Liga, dann 8 Jahre in Liga 2. Bis zum Zeitpunkt, als der Verein in die HR Ortenau umgewandelt wurde. In Liga 1 haben wir zwar immer gegen den Abstieg gespielt, es war trotzdem eine tolle Zeit. Zuvor habe ich 3 Jahre in Frankreich gespielt bei US Cretiel. Über den damaligen Willstätt-Trainer kam ich nach Deutschland.

Duner Bikel: Welches war die eindrucksvollste Sporthalle/Sport-Arena in Deutschland, in der du jemals aufgelaufen bist? Und warum?

Martin: Hier fallen mir Kiel und Gummersbach (bzw. Köln) ein. In Kiel ist immer eine tolle Stimmung. Ich kann mich erinnern, dass wir einmal bis zum Ende mitgehalten haben und nur mit 1 Tor verloren haben. Als Gummersbach in Köln gespielt hat, das war auch sehr toll, weil es die größte Halle in Deutschland ist. Es war immer ein hervorragendes Gefühl einzulaufen. In Deutschland war aber immer tolle Stimmung in den Hallen.

Duner Bikel: In welchem Alter und warum hast du mit dem Handballsport angefangen? Wie hieß dein 1. Handballverein – Kannst du dich noch daran erinnern?

Martin: Ich habe in der Slowakei mit 6 Jahren angefangen mit dem Handball. Meine Mutter hat auch Handball gespielt in der 1. slowakischen Liga. So kam ich zum Handball. Mit 17 bin ich dann nach Bratislava für 3 Jahre. Dort habe ich auch Lehramt studiert.

Duner Bikel: Du kannst auch auf eine internationale Karriere zurückblicken!?

Martin: Ich habe 60 Länderspiele für die Slowakei bestritten. Leider immer nur Qualifikationsspiele – kein großes Turnier. Aber in der Jugend war ich mit der Slowakei bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Argentinien. Mit US Cretiel habe ich auch im Europapokal gespielt.

Duner Bikel: Du bist bald nach deinem Engagement bei uns ins Trainergeschäft eingestiegen. Was sind aktuell deine handballerischen Tätigkeiten?

Martin: Aktuell trainiere ich in der Jugend bei der HSG Hanauerland die B-Jugend. Wir sind in der Bezirksklasse mit lediglich einem Unentschieden und sonst nur Siegen Erster geworden. Außerdem bin ich Trainer der Damen 1 von Altenheim. Wir spielen in der Landesliga.

Duner Bikel: Wenn du an den Handballsport im Allgemeinen denkst: Was sind deine Hoffnungen und Wünsche an diese – wie wir finden – großartige Sportart?

Martin: Ich hoffe, dass wir bald wieder in die Halle können. Außerdem wünsche ich mir, dass wir auch sehr bald wieder Zuschauer in der Halle haben dürfen. Handball ohne Zuschauer ist kein Handball. Wichtig wäre, dass die deutsche National-Mannschaft Erfolge feiert. Die Nationalmannschaft ist das Aushängeschild für den deutschen Handball. Jugendliche begeistern sich bei Erfolgen für den Handballsport.

Duner Bikel: Deine Abschlussworte an Handballfans und Mitglieder der SG Köndringen-Teningen:

Martin: Teningen hat eine schöne, tolle Halle mit immer guter Stimmung. Ich komme hoffentlich bald wieder um alte Bekannte aus der Region zu treffen.

Duner Bikel: Alles Gute Martin. Danke für das Interview!

 

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