Kein versöhnlicher Jahresabschluss der SG

Kein versöhnlicher Jahresabschluss der SG

Auch im letzten Spiel des Kalenderjahres kann die SG keinen Sieg unter Interimscoach Manfred Chaumet verzeichnen. Ein nie wirklich gefährdeter Start-Ziel-Sieg der Konstanzer Reserve konstatiert die derzeit schlechte Form der Teninger Handballer. Die SG schließt damit die Hinrunde mit einem ausgeglichenen Punktekonto 15:15 auf dem achten Tabellenplatz ab.

Personell hatte Chaumet bis auf die Langzeitverletzten (Zank) bzw. -abwesenden (Blank, Hreblev) keine weiteren Ausfälle zu beklagen. 

Das Südbadenduell startete mit nur einem Tor nach den ersten vier Minuten wenig torreich. Immer wieder scheiterten die Gäste am stark parierenden Moritz Ebert im Tor. Dabei erzielte drei der ersten vier Köndringer Treffer Josef Hantak vom Siebenmeterstrich. Symptomatisch auch für die restliche Spielzeit, wie schwer sich die Teninger gegen den Abwehrverbund der HSG taten. Dass die Konstanzer sich bis zur 13. Minute (5:4) nicht weiter absetzen konnten lag an der schlechten Chancenauswertung der Bodenseeler und einem, seinem Gegenüber es gleich tuenden, Kicki zwischen den Pfosten. 

Die Gastgeber begannen nun aber die ihre Chancen konsequenter zu nutzen, was in einem 4:1 Lauf bis zur 17. Minute resultierte (9:5). Trotz vieler Wechsel auf Konstanzer Seite tat dies dem ihrigen Spiel keinen Abbruch und eine vier bis 5 Tore Differenz pendelte sich bis zur Halbzeit ein (14:9, 30’).

Die nach der Halbzeit aufkeimende Hoffnung der Breisgauer erstickte die Zweiligareserve souverän im Keim. So gehörten die ersten Minuten des zweiten Abschnitts der HSG, welche ihren Vorsprung auf 19:11 (37’) ausbaute. Nach einem Team-Timeout konnte die SG innerhalb von wenigen Minuten den Abstand auf fünf Tore verkürzen (42’, 20:15). 

Konstanz sorgt für klare Verhältnisse

Die jungen Konstanzer hatten aber eine Antwort parat und ließen die SG zunächst nicht weiter herankommen, bevor sie bis zur 49. Minute ihre Führung auf 25:16 ausbauten. Die Verhältnisse waren wieder klar gerückt in einem Spiel, indem die Teninger nie wirklich an das sonst so gefährliche Angriffsspiel der bisherigen Saison anknüpften. 

Bedingt durch einige Wechsel war es den Gelb-Schwarzen in den letzten Minuten noch Ergebniskosmetik zu betreiben. Nach sechzig gespielten Minuten stand so ein klares 28:23 für die Hausherren, die es schafften dem Spiel komplett den Stempel aufzudrücken. 

Knackiger Start ins neue Jahr

Für die SG heißt es nun über die Weihnachtspause hart mit sich selbst ins Gericht zu gehen und an den offensichtlichen Schwachstellen, vor allem in der Defensive, zu arbeiten. Ist dies nicht möglich, steht ein schwerer Start ins neue Jahr im Haus.

So sind drei der ersten vier Spiele gegen Mannschaften aus den „Top 4“ der Oberliga. Den Beginn macht hier das Heimspiel am 18.1.20 gegen den „Herbstmeister“ aus Pforzheim, welcher bisher noch kein Spiel verloren hat und 29:3 Punkte sammeln konnte. Anpfiff dieser Partie ist wie gewohnt um 20.00 Uhr in der Teninger Ludwig-Jahnhalle. 

 

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