SG zeigt gute Frühform in der Vorbereitung

Teninger Handballer überzeugten bislang nach erneutem Umbruch

Mit reichlich neuen Gesichtern startete bereits Ende Juni das Training unter der Leitung von Athletiktrainer Jannis Denecke. Hier wird durch Einheiten im Rückgrat und auf der Tartanbahn der konditionelle sowie athletische Grundstein für die kommende Handball-Oberligasaison gelegt.

Der ehemalige Drittligadino startet mit hohen Zielen in die neue Saison und hat sich vorgenommen auch dieses Jahr im Aufstiegskampf oben mitzuspielen. Erschweren wird dies der Abgang des Topscorers Alexander Velz in die Schweiz, sowie die Abgänge der Außenspieler Johannes Silberer (TuS Schuttern) und Daniel Fahrländer (SG Waldkirch/ Denzlingen), Kreisläufer Patrick Schumacher (HU Freiburg) und Torhüter Eimantas Mikucionis (TB Kenzingen). Ebenfalls hat Jan-Lennart Beering den Verein sehr kurzfristig vor dem Start der Vorbereitung in Richtung des TV Willstätt verlassen.

Auf der Torhüterposition verstärkt Dominik Merz (20) vom Drittligisten TGS Pforzheim, und wird sich mit Youngster Vincent Lutz einen Zweikampf um die Position hinter Routinier Sebastian Kicki leisten.
Auf der Kreisposition wurde Timo Grafmüller (28) aus der zweiten Mannschaft heraufgezogen und soll für Entlastung bei Kapitän Axel Simak sorgen. Für den Rückraum war das Management umtriebig und konnte den ukrainischen Spielmacher Kolja Melnyk (29) von einem Leben im Breisgau überzeugen. Mit dem Außentalent Ilya Greblev (19) konnte ein weiterer Spieler aus der Ukraine verpflichtet werden.
Als Perspektivspieler werden Nils Boutes (Jhg. 2000) und Karl-Anton Keune (Jhg. 2001) den Kader erweitern.
Insbesondere Ilya Greblev zeigte in den ersten Vorbereitungsspielen sein Können und wird das Spiel der Gelb-Schwarzen wunderbar ergänzen.
Als Neuzugang kann man ebenfalls Felix Tscherner werten, der bereits 2016 den Weg nach Teningen fand, durch eine Schulterverletzung jedoch ausgebremst wurde, bevor er sich nach wenigen Spielen am Knie schwer verletzte. Nach zwei Kreuzbandrissen und vielen Stunden in der Reha, ist der wurfgewaltige Rheinhesse nun aber zurück und hofft die Mannschaft zur kommenden Runde zu verstärken.

 

Umbruch scheint zu gelingen


Dass die Neuzugänge das Teninger Spiel verstärken können, zeigte die Mannschaft bereits am vergangenen Wochenende beim Turniersieg des gut besetzten Geider-Cups. Hier konnte man sich unter anderem gegen die zweite Mannschaft der Rhein-Neckar-Löwen und den Schweizer Zweitligisten STV Baden beweisen. Letzten Samstag ging es bei einem Turnier in Steißlingen auch mal anders. Die Mannschaft startete mit einem Sieg gegen Konstanz II und Steißlingen, schwächelte jedoch und konnte gegen Schaffhausen nur ein Unentschieden retten. Im letzten Spiel gegen Hofweier merkte man die körperliche Erschöpfung der Mannschaft und musste sich geschlagen geben. Die anderen Vorbereitungsspiele gegen Südbadenligisten und ein Drittliga-Team, konnten alle gewonnen werden und so darf man gespannt auf die Runde sein.

 

Eine gute Frühform muss sich jedoch nicht auf die Saison übertragen, was sich bereits letztes Jahr zeigte. So gilt es weiterhin auf dem Gas zu bleiben und alles zu geben, wofür der Terminkalender der Mannschaft um Axel Simak sorgt. Dieser ist bis zum Rundenbeginn in 2 1/2 Wochen weiterhin gut gefüllt. Am Wochenende steht bereits ein Trainingslager mit mehreren Testspielen an. Eine letzte Generalprobe bildet der Test am 31.8 gegen den Südbadenligisten TuS Altenheim. Am 7.9 wird zum Saisonauftakt die HSG Konstanz II in der Teninger Ludwig-Jahnhalle gastieren.

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